Monthly Archives: April 2015

Kanada – Eisskulpturen, Straßenkunst, Jazz und vieles mehr

Wer nach Kanada fliegt, tut dies sicher vor allem, um die einmalig schönen Landschaften zu sehen oder das besondere Flair von Städten wie Vancouver, Toronto oder Ottawa zu erleben. Doch ebenso sehen lassen kann sich der Event- und Festivalkalender, sodass sich ein Blick darauf schon bei der Reiseplanung lohnt. Vielleicht kann man dann das eine oder andere Veranstaltungshighlight so ganz nebenbei auch noch mitnehmen. Im Januar lässt die internationale Elite der Eisbildhauer beim „Ice Magic Festival” in den kanadischen Rocky Mountains aus Eisblöcken zauberhafte Figuren entstehen. Das mehrtägige Event findet am und auf dem zugefrorenen Gletschersee Lake Louis in der Provinz Alberta, etwa zwei Autostunden westlich Calgarys, statt. Je nach Witterung kann man die filigranen Figuren dann noch bis in den März hinein vor der zauberhaften Kulisse des mächtigen Victoria-Gletschers bestaunen. Auch in Albertas Jasper Nationalpark herrscht im Januar mehr Trubel als sonst: Beim Winterfestival „Jasper in January“ herrscht zwei Wochen lang Partystimmung, es gibt eine Parade und Dutzende coole Veranstaltungen. Quebec startet im Januar ebenso turbulent ins Jahr.

Der weltweit größte Winterkarneval „Quebec City Winter Carnival“ bietet ausgelassene Stimmung in und um Quebec City sowie ebenfalls ein Eisskulpturenfestival renommierter Künstler aus aller Welt. Um Kunst, Licht und Cuisine dreht es sich beim „Montréal en Lumière – Festival of Lights“, das die Millionenmetropole ab Mitte Februar mit Lichtshows, Konzerten und gastronomischen Leckerbissen zehn Tage lang zelebriert. Skifans erwartet im Februar östlich von Edmonton ein besonderes Spektakel: das „Canadian Birkebeiner Ski Festival“ am Cooking Lake. Im Zeichen der Birkebeiner – nordischer Wikinger – finden zu einem bunten Rahmenprogramm mehrere Langlaufrennen über unterschiedliche Distanzen statt. Ganz im Zeichen der Natur steht ab Ende Februar bis in den April hinein das „Brant Wildlife Festival“ in Parksville und in Qualicum-Strand auf Vancouver Island. Auf geführten Exkursionen sowie bei diversen Veranstaltungen erfährt man viel Wissenswertes über die schwarzbäuchige Ringelgans, die hier während des Vogelzuges rastet. Zu einem der ersten größeren Musikevents des Jahres lädt im Mai Toronto in der Provinz Ontario ein. Während der viertägigen „Canadian Music Week“ stehen vor allem kanadische Bands und Newcomer auf der Bühne. Ebenfalls künstlerisch ausgerichtet ist „The Charlottetown Festival” in der Prince-Edward-Island-Provinz.

Von Mitte Mai bis Oktober kann man in der Provinzhauptstadt alle möglichen Kunst-, Musik- und Theaterdarbietungen erleben. Dass Tulpen auch in Kanada bestens gedeihen, weiß man spätestens nach einem Abstecher zum „Canadian Tulip Festival“, zu dem Ottawa im Mai einlädt. Dann blühen Millionen von Tulpen und das feiert Kanadas Hauptstadt mit Konzerten und Paraden. Naturgemäß geht es in Sachen Festivals und Events dann den ganzen Sommer über auch in Kanada in die Vollen. Zu den renommiertesten Veranstaltungen zählt dabei sicher das „Festival International de Jazz de Montréal“ Ende Juni/Anfang Juli. Im gleichen Zeitraum finden im Land weitere Jazz-Festivals statt, unter anderem in Vancouver und Toronto. Weitere Sommer-Musikfestivals sind „Heavy Montréal“ und „Vancouver Folk Music Festival“, beide am dritten Juli-Wochenende, das internationale „Winnipeg Folk Festival“ sowie das dreitägige Rock-Pop-Open-Air „Osheaga“ im Montrealer Parc Jean-Drapeau. Straßenkünstler und Kunsthandwerker bevölkern im Juli Edmonton und geben beim „Festival’s international cast of street artists“ ihr Bestes. Feste zu feiern verstehen auch die Minderheiten in Kanada, beispielsweise beim „Canada’s National Ukrainian Festival“ im Juli/August in Dauphin oder beim „Islendingadagurinn – Icelander’s Day“ in Gimli am Westufer des Lake Winnipeg – beides liegt in der Provinz Manitoba.

Saint-Pierre-et-Miquelon – ein Stück Frankreich in Nordamerika

Schon mal was von Saint-Pierre-et-Miquelon gehört? Klingt nach französischen Inseln? Stimmt genau. Dieses aus acht Inseln bestehende Archipel befindet sich allerdings nicht in warmen Gefilden, sondern auf dem nordamerikanischen Kontinent – wenige Kilometer vor der südostkanadischen Küste. Beim Blick auf die Karte findet man die kleinen Inseln bei Neufundland. Die Inselgruppe Saint-Pierre-et-Miquelon gehört zu den französischen Überseegebieten und ist als überseeische Körperschaft (COM) mit Sonderstatus definiert. Auf diese kleine Feinheit kommt es an, denn im Gegensatz zu überseeischen Departements (DOM) wie beispielsweise Réunion oder Französisch-Guayana gehört Saint Pierre und Miquelon nicht zum Zollgebiet der Europäischen Union. Das heißt, für Reisemitbringsel gelten ohne Einschränkungen die gleichen Bestimmungen wie bei einer Einfuhr aus Nicht-EU-Staaten. Für die Ein- und Ausreise reicht theoretisch ein noch mindestens sechs Monate gültiger Personalausweis. Wer allerdings über US-amerikanische oder im Transit über kanadische Flughäfen auf die Inseln fliegt, braucht doch den Reisepass. Praktisch ist, dass auf Saint-Pierre-et-Miquelon wie im Mutterland Frankreich mit Euro gezahlt wird.

Auf Saint Pierre, der kleineren der beiden Hauptinseln, leben die meisten der insgesamt gut 6.000 Einwohner des Archipels. Hier befindet sich unweit des Flughafens auch der gleichnamige Hauptort. In Pastellfarben getünchte Häuser säumen hier die Straßen, auf denen vorwiegend Autos französischer Hersteller unterwegs sind. Neben guten Einkaufsmöglichkeiten und Bäckereien, aus denen es nach Baguettes und Croissants duftet, bietet das Städtchen auch einige Sehenswürdigkeiten. So befasst sich das Héritage Museum am Place du General de Gaulle unter anderem mit Vorfahren und Traditionen auf den Inseln. Das L’Arche Musée et Archives in der Rue du 11 novembre zeigt sehenswerte archäologische und zeitgeschichtliche Exponate. Ein weiteres Museum findet man auf der Nachbarinsel in Miquelon in der rue Sourdeval. Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich auf den Inseln zudem bei einer geführten Thementour auf Zeitreise begeben. Die faszinierendste Sehenswürdigkeit der Inseln ist jedoch die Natur. Scheinbar unberührte Landstriche laden zu ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren ein. Auf den spärlich besiedelten Inseln fühlt man sich dabei völlig ungestört.

Unbedingt besuchen sollte man Le Cap de Miquelon im Norden der größten Insel. Diese rund sechs Kilometer lange und gut einen Kilometer breite Halbinsel auf Miquelon gehört zu den malerischsten Gegenden des gesamten Archipels. Überall grünt und blüht es, ziehen sich endlos scheinende Grünflächen hin, gedeihen seltene Pflanzen in rauem Klima. Entlang der Küste umspielt das Meer hier spektakuläre Klippen, die steil und sehr hoch aufragen. Im Schutz der urwüchsigen Halbinsel leben zahlreiche Vogel- und andere Tierarten, darunter Tordalke, Eiderenten, Falken, Bussarde, Papageientaucher, Weißwedelhirsche und Rotfüchse. Mit etwas Glück entdeckt man auf dem Meer sogar Robben und Wale. Ein weiteres Kleinod ist die Lagune Le Grand Barachois nördlich der Dune de Miquelon am Übergang zur Insel Langlade, wo sich unter anderem Seehunde und Kegelrobben tummeln. Zum Pflichtprogramm gehört auch ein Abstecher zur Ile aux Marins – der Insel der Seefahrer – zehn Bootsminuten östlich von Saint Pierre. Das ehemalige Fischerinselchen ist heute unbewohnt, beherbergt aber nach wie vor das ehemalige Dorf mit farbenfrohen Wohnhäusern, Schule, Straßen und Bootsanleger – alles tipptopp als Freilichtmuseum saniert. Auch die altehrwürdige, schneeweiße „Eglise Notre Dame des Marins” erstrahlt mit ihrem roten Dach in neuem Glanz. Ein Museum gibt es auch: das Musée Archipélitude mit um die 3.000 Exponaten aus dem Leben der einstigen Bewohner.

Kanada – schöne Strände an unendlich langen Küsten

Man sollte meinen, dass ein Inselstaat wie Indonesien oder die Philippinen über die weltweit längste Küstenlinie verfügt. Doch weit gefehlt! Mit mehr als 243.000 Küstenkilometern führt Kanada diese Rangliste an, und lässt die Zweit- und Drittplatzierten – Indonesien (knapp 55. 000 Kilometer) und Russland (knapp 38.000 Kilometer) – weit abgeschlagen hinter sich. Ebenso abwechslungsreich und landschaftlich reizvoll wie alles im Land präsentieren sich Kanadas Uferbereiche an Pazifik, Atlantik und Nordpolarmeer. Eine dieser zauberhaften Küstenregionen findet man auf Avalon, einer Halbinsel auf Neufundland im östlichsten Zipfel Kanadas. Die von Wäldern überzogene Halbinsel begeistert durch ihren besonderen Charme mit über die Landschaft verstreuten kleinen Fischerdörfern und großen Wasservogelkolonien. Alles auf Avalon wirkt wildromantisch, nahezu unberührt. Die Halbinsel säumen Steilküsten, aber auch einsame Buchten und atemberaubende Strandabschnitte. Auf die Idee, im Meer baden zu gehen, kommen hier angesichts der atlantischen Wassertemperaturen und Strömungen jedoch vermutlich nur Hartgesottene.

Das gilt ebenso für die schönen Strände am Pazifik an der kanadischen Westküste. Zum In-der-Sonne-liegen oder für sportliche Aktivitäten eignen sie sich viele allerdings bestens. Beispielsweise die Strände in der Region um Vancouver, die geschützt an der Straße von Georgia liegen. Einer davon: Spanish Banks. Dieser endlos erscheinende Strand beginnt im Stadtgebiet von Vancouver, ganz in der Nähe des Universitätsviertels. Mit Locarno Beach und Jericho Beach schließen sich gleich zwei weitere Strandabschnitte an. Wer mag, kann sich sogar komplett seiner Klamotten entledigen – allerdings nur am recht kleinen Wreck Beach, der sich westlich des Unigeländes befindet. Einen auch für Frostbeulen garantiert badetauglichen Strand hat Vancouver ebenfalls zu bieten: Der Kitsilano Beach gehört nicht nur zu den besten Stränden Kanadas, sondern bietet im Kitsilano Pool in unmittelbarer Nachbarschaft zum Strand herrlich warmes Salzwasser. Die Bahnen dieses größten „Pools“ in Kanada sind 137 Meter lang und ermöglichen somit durchaus einige Schwimmzüge. Zahlreiche Strände findet man auch abseits von Atlantik- und Pazifikküste, unter anderem in den Provinzen Ontario und Quebec. So lockt am Lake Huron in Ontario der Pinery Beach Provincial Park unweit von Grand Bend mit tollen Sandstränden, bei Toronto erwartet der Wasaga Beach an der Georgian Bay Sonnenanbeter und bei Cobourg erlebt man im Sommer unvergessliche Events am Strand.

Auf etwa 400 öffentliche Strände bringt es Québec, viele davon an Seen und Flüssen. Vor allem in dieser Provinz finden sich auch zahlreiche Ferienanlagen mit direktem Strandzugang sowie Aquaparks, insbesondere in der Region Laurentides und rund um die Metropole Québec City. Auch in einigen Nationalparks kann man sich in warmem Sand räkeln, unter anderem am Lac Saint-Jean im Parc national de la Pointe-Taillon, der einen rund 15 Kilometer langen Strand beherbergt. Nahezu wohlig warm hat man es am Sankt-Lorenz-Strom in der „Baie des Chaleurs“, was übersetzt etwa „Bucht der Wärme“ bedeutet. Sozusagen vor der Haustür von Montreal liegt ein ebenfalls sehr schöner Badeort: Saint-Timothée. Lieber Badeurlaub auf einer Insel? Kein Problem – da bieten sich die Iles de la Madeleine im Südosten des Sankt-Lorenz-Golfs an. Dieses aus neun Hauptinseln bestehende Archipel beeindruckt mit feinsandigen Küstenabschnitten und malerischen Lagunen. Kanada bietet noch zahlreiche weitere Regionen mit schönen Badestränden, unter anderem am Lake Simcoe oder im Algonquin Provincial Park. Am besten einfach mal bei den Einheimischen nachfragen, die kennen sicher so manchen Geheimtipp in ihrer Region.

Mexiko – Strände vom Feinsten an endlos langen Küsten

Die einen fliegen nach Mexiko, um der legendären Maya-Kultur oder dem kolonialen Erbe nachzuspüren. Andere fasziniert die unglaublich facettenreiche und für uns Europäer exotische Natur. Doch auch diejenigen, die nach dem perfekten Traumstrand suchen, sind in Mexiko absolut richtig. Und es ist alles dabei: endlos lange, von Palmen gesäumte Sandstrände, idyllische Badebuchten, malerisch gelegene Lagunen. Die Küsten Mexikos an Atlantik und Pazifik bringen es zusammen auf eine Gesamtlänge von mehr als 10.000 Kilometern. Dazu kommen einige vorgelagerte Inseln. Zum echten Badeparadies lässt Mexiko nicht zuletzt die Nähe zum Äquator werden, die dem Land entlang der Küsten das ganze Jahr über Sonnenschein und damit Badewetter beschert. Viele Orte behaupten natürlich von sich, die schönsten Strände Mexikos ihr eigen zu nennen. Doch liegt das letztlich ja im Auge des Betrachters, hängt sicher vor allem von den eigenen Ansprüchen ab und davon, wofür man sich im Urlaub sonst noch so interessiert.

Badeurlaub ohne Fun und Action geht gar nicht? Dann auf nach Cancun, die Partyhochburg an der Riviera Maya auf der Halbinsel Yukatan im südöstlichsten Zipfel Mexikos! Hier warten karibische Strände der Superlative – endlos lang und am kristallklaren Wasser des warmen Golfs von Mexiko gelegen. An Wassersport ist hier nahezu alles möglich, dazu gönnt die Unterwasserwelt auch Schnorchlern unglaubliche Blicke auf kunterbunte Fische. In angesagten Clubs, Kneipen und Discotheken steppt der Bär bis in die frühen Morgenstunden – und das nicht nur während des jährlich zwischen März und April abgehaltenen „Spring Breaks“. Etwas stiller, wenn auch nicht langweilig, geht es beispielsweise in der Bahia de Acapulco an der nordwestlichen Atlantikküste zu. Vor der Kulisse mächtiger Gebirgszüge lockt hier beispielsweise der Playa Revolcadero mit feinem Sand und Palmen. Wer es etwas ruhiger mag, entscheidet sich besser für die wenige Kilometer entfernte Lagune de Coyuca. Auch entlang der Costa Grande und der Costa Chica finden sich herrliche, weniger frequentierte Strandabschnitte. Ein besonderes Naturschauspiel lässt sich jährlich im Frühjahr an der Bahía de Banderas beobachten: Dann ziehen große Gruppen von Buckelwalen an der Bucht vorbei.

Einige Küstenabschnitte eignen sich – abgesehen von einigen Buchten – weniger zum Baden, bieten dafür aber etwas fürs Auge. Einer davon liegt nördlich von Guerriero, wo imposante Klippen das Meer weit überragen. Sehr abwechslungsreich präsentieren sich auch die Küsten des Bundesstaates Oaxaca. Besonders hervorzuheben sind vielleicht die Strände in der Bahia de Huatulco, darunter der Playa de la Entrega und der Playa Santa Cruz. Besonders gut für Familien mit Kindern eignen sich übrigens die flach zum Meer abfallenden Strände in der Umgebung von Puerto Escondido. Ebenfalls ein überaus lohnendes Reiseziel für Sonnenanbeter: die Baja California. Diese langgezogene Landzunge im Nordwesten Mexikos beherbergt gleichfalls eine Vielzahl außergewöhnlicher Strände, einige eher einsam gelegen, andere mit lebendiger Partyszene. Zu den besonderen Juwelen gehört hier die Region um Cabo san Lucas an der südlichen Spitze der Halbinsel. Und das nicht nur wegen des „El Arco“, einer eigenwilligen Felsformation vor der Küste, die auch „Das Ende der Welt“ genannt wird … Wie gesagt: Es ist gar nicht so einfach, unter den vielen herrlichen mexikanischen Stränden den für sich „richtigen“ zu finden.

USA – schöne Strände an allen Küsten

Palmen, Sonne, Sand und warmes Meer. All das macht einen echten Traumstrand aus – und in den Vereinigten Staaten gibt es viele davon. Springt das Kopfkino schon an? Wenn ja, spulen sich da jetzt sicher Szenen aus US-Serien wie „Magnum“ (Hawaii), „Miami Vice“ (Florida) oder „Baywatch“ (Kalifornien) im Schnelldurchgang ab. Die USA bringen es an Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko auf insgesamt knapp 20.000 Kilometer Küstenlänge. Und so gibt es unzählige Strandabschnitte, von denen sich viele tatsächlich zum Baden eignen. Allerdings spielen sich Hollywoods Strandszenen nicht von ungefähr meist an den Ufern Hawaiis, Floridas und Kaliforniens ab. Hier gibt es einfach die meisten der mit Abstand schönsten, sonnigsten Strände der Vereinigten Staaten. Mit ganzjährig tropisch-warmem Klima und Wassertemperaturen, die kaum unter 24 Grad Celsius sinken, üben die Pazifikinseln von Hawaii eine besondere Anziehungskraft aus. Und das sicher auch wegen der exotischen Flora und Fauna an Land und vor den Küsten.

Zwei herausragende Badestrände Hawaiis sind beispielsweise der von einem vorgelagerten Riff geschützte Kahanamoku Beach Waikiki auf Oahu und der von Felsen gesäumte Hamoa Beach auf Maui. Ebenso übersät von Stränden ist Florida, gelegen im südöstlichsten Zipfel der USA. An der dem Atlantik zugewandten Ostküste der Landzunge findet man mit Miami Beach einen der weltweit bekanntesten Strände. Ähnlich schön, aber etwas ruhiger, geht es an den Stränden von Fort Lauderdale oder rund um Saint Augustine zu. Wen die Brandung der Strände an der Atlantikküste stört, findet an den Traumständen der Florida Keys sowie an den nicht ganz so schönen Golfstränden ruhigeres und meist wärmeres Wasser. Dass der Bundesstaat Kalifornien an der Westküste den Beinamen „Golden State“ trägt, hat zwar nichts mit dem sonnigen Klima und den schneeweißen Stränden an der Pazifikküste zu tun. Könnte es aber durchaus. Einen der schönsten kalifornischen Badestrände hat San Diego – den Coronado Beach, der flach zum Meer abfällt. Mit Malibu, Venice und Santa Monica State Beach befinden sich zudem im Umfeld von Los Angeles einige prominente Strandabschnitte.

Weniger bekannte, aber dennoch sehr schöne Strände bieten auch die Küstenabschnitte einiger anderer Bundesstaaten. Feinen Sand und ganzjährig Badewassertemperaturen findet man beispielsweise in Texas auf South Padre Island oder in der Bucht von Corpus Christi. Wem im Sommer in New York nach Abkühlung der Sinn steht, der braucht auf einen gepflegten Strandausflug keinesfalls zu verzichten. Entweder begibt man sich an den künstlich aufgeschütteten Strand von Coney Island, an den Rockaway Beach in Queens oder den wenig bekannten Strand im Great Kills Park von Staten Island. Es gibt aber noch eine große Anzahl weiterer Strände rund um Big Apple. An Neuengland an der nordwestlichen Atlantikküste der USA denkt man aufgrund der klimatischen Bedingungen sicher eher nicht, wenn es um Sonnenbaden geht. Doch im Hochsommer lässt es sich hier an langen Stränden oder in idyllischen Buchten durchaus aushalten. Sei es an Norwalks Calf Pasture Beach in Connecticut, am Coast Guard Beach Cape Cod in Massachusetts oder in der Yorker Region von Maine. Sogar entlang des nur kurzen Küstenabschnitts von New Hampshire kann man sich an mehr als einem Sandstrand räkeln, unter anderem am Jenness State Beach.